Behandlungen verständlich erklärt

Verschiedene Wege.
Ein gutes Gefühl.

Ihre Ausgangssituation entscheidet über den Weg. Hier finden Sie eine erste Orientierung – den persönlichen Plan entwickeln wir gemeinsam.

Empfang unserer Praxis mit Blumen auf dem geschwungenen Tresen
Illustration: Kinder
Kinder

Kleine Zähne. Wichtige Weichen.

Nicht jedes Kind braucht früh eine Zahnspange. In manchen Situationen lohnt es sich jedoch, die Entwicklung von Zähnen und Kiefer rechtzeitig zu unterstützen.

Wann wir genauer hinschauen

  • Bei einem seitlichen oder frontalen Kreuzbiss.
  • Wenn die oberen Frontzähne sehr weit vor den unteren stehen.
  • Wenn Milchzähne früh verloren gegangen sind und Platz für die bleibenden Zähne verloren geht.

Eine frühe Vorstellung ist auch dann sinnvoll, wenn Sie noch unsicher sind – besonders, wenn die unteren Schneidezähne vor die oberen beißen. Rechtzeitige Diagnostik eröffnet Möglichkeiten, die Kieferentwicklung zu begleiten. In geeigneten Fällen kann eine frühe Behandlung dazu beitragen, eine spätere Kieferoperation zu vermeiden; ob das gelingt, hängt auch vom weiteren Wachstum ab. Wir erklären Ihnen, ob eine Frühbehandlung sinnvoll ist oder ob wir die Entwicklung zunächst beobachten können.

Illustration: Jugendliche
Jugendliche

Schritt für Schritt zum neuen Lächeln.

Bei der Hauptbehandlung betrachten wir Zahnstellung, Biss und Wachstum gemeinsam. Je nach Befund kann zunächst eine herausnehmbare Apparatur eine gute Grundlage schaffen.

Unser geplanter Behandlungsweg

Auf eine gegebenenfalls notwendige funktionskieferorthopädische Vorbehandlung folgt in unserem Behandlungskonzept die feste Zahnspange (Multiband). Die feste Spange wird dabei in beiden Kiefern eingesetzt, damit die oberen und unteren Zähne gut aufeinander abgestimmt werden können. Anschließend sichern festsitzende Retainer das Ergebnis. Den konkreten Ablauf und die erforderliche Nachsorge besprechen wir individuell.

Warten Sie mit der ersten Vorstellung nicht, bis der letzte Milchzahn ausgefallen ist. Gerade bei Engständen im Unterkiefer können wir während des Zahnwechsels vorhandene Platzreserven gezielt berücksichtigen und erhalten so in geeigneten Fällen mehr Möglichkeiten für eine Behandlung ohne Zahnentfernung. Auch bei einer stark vergrößerten Frontzahnstufe, also weit vorstehenden oberen Schneidezähnen, oder einer Rücklage des Unterkiefers ist eine frühzeitige Vorstellung sinnvoll – eher mit zehn als erst mit sechzehn Jahren. So können wir je nach Befund noch vorhandenes Wachstum für die Behandlung nutzen. Dadurch stehen uns häufig mehr und einfachere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Illustration: Erwachsene
Erwachsene

Die Veränderung, die zu Ihnen passt.

Sie möchten Ihre Zähne begradigen oder den Biss verbessern? Dabei korrigieren wir die Stellung der Zähne. In geeigneten Fällen lässt sich darüber auch die Bisssituation verbessern. Die Behandlung setzt an der Zahnstellung an; eine grundlegende Veränderung der knöchernen Kieferlage ist damit nicht möglich.

Aligner oder feste Zahnspange?

Je nach Befund kommen transparente Aligner – in unserer Praxis Invisalign – oder eine feste Zahnspange infrage. Gemeinsam besprechen wir die Möglichkeiten, den Alltag mit der Behandlung und ihre Grenzen.

Illustration: ERWACHSENE · OP-Fälle
ERWACHSENE · OP-Fälle

Wenn die Zahnkorrektur allein nicht ausreicht.

Bei ausgeprägten Kieferfehlstellungen kann eine Kombination aus Kieferorthopädie und Kieferchirurgie sinnvoll sein. In unserem Behandlungskonzept erfolgt die kieferorthopädische Begleitung dieser Fälle mit einer festen Zahnspange.

Für diese Behandlungen arbeiten wir mit dem Marienhospital Stuttgart zusammen. Die operative Planung und Behandlung erfolgen gemeinsam mit der dortigen kieferchirurgischen Fachabteilung. Wir erläutern die einzelnen Schritte und stimmen die Behandlung gemeinsam ab.

Illustration: Erwachsene · Kiefergelenksbeschwerden
Erwachsene · Kiefergelenksbeschwerden

Erst verstehen. Dann entscheiden.

Beschwerden an Kiefergelenken und Kaumuskulatur können unterschiedliche Ursachen haben. Eine Zahnfehlstellung ist nicht automatisch die Ursache einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD).

Wenn die Bisssituation eine Rolle spielen könnte

Wir prüfen zunächst den Befund und mögliche Zusammenhänge. In geeigneten Fällen kann eine individuell angepasste Schiene helfen, eine veränderte Kieferposition zunächst reversibel zu erproben. Bei Kiefergelenksbeschwerden kommen häufig mehrere Faktoren zusammen. Unser kieferorthopädischer Beitrag beschränkt sich auf die Korrektur vorhandener okklusaler Störungen, also Störungen im Zusammenbiss der Zähne.

Wenn weitere Diagnostik sinnvoll ist

Erfordert der Befund eine weiterführende Abklärung, etwa eine MRT-Untersuchung bei entsprechender Indikation, überweisen wir an eine spezialisierte Klinik. Eine weitergehende Zahnkorrektur wird erst nach sorgfältiger Diagnostik und individueller Aufklärung erwogen.

Was ist für Sie sinnvoll?

Genau das klären wir bei einem ersten Kennenlernen.


Weiterführende Informationen: KZBV zu Mehr- und Zusatzleistungen · AWMF-Leitlinie zu Okklusionsschienen · LZK Baden-Württemberg zur Weiterbildung.

Schön, Sie kennenzulernen

Der erste Schritt.
Ganz unkompliziert.

Bei gesetzlich Versicherten rechnen wir die kieferorthopädische Erstberatung direkt mit der Krankenkasse ab. Bei Privatversicherten richtet sich die Erstattung nach dem jeweiligen Tarif.

Für weitere Terminoptionen kontaktieren Sie uns einfach direkt unter 07031 6335335 oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

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